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Alte Glaswolle, Steinwolle und andere künstliche Mineralfasern (KMF) finden sich noch heute in zahlreichen Wohnhäusern, Dachgeschossen, Trockenbauwänden und Gewerbeobjekten. Werden diese Materialien bei Umbau-, Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten beschädigt oder ausgebaut, können Fasern freigesetzt werden und Innenräume kontaminieren.
Künstliche Mineralfasern wurden über viele Jahrzehnte zur Wärme-, Schall- und Brandschutzdämmung eingesetzt. Sie finden sich häufig in Dachgeschossen, Zwischendecken, Trockenbauwänden, Rohrisolierungen oder Fassadenaufbauten.
Besonders Dämmstoffe, die vor dem Jahr 2000 hergestellt wurden, gelten häufig als sogenannte „alte Mineralwolle“. Bei Rückbauarbeiten können Fasern freigesetzt werden, die nicht unkontrolliert in die Raumluft gelangen dürfen.
Aus diesem Grund unterliegen Ausbau- und Sanierungsarbeiten besonderen Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß TRGS 521.
ine Sanierung wird insbesondere dann erforderlich, wenn bestehende Dämmstoffe im Rahmen von Umbauarbeiten, Renovierungen, Entkernungen oder Schadensanierungen entfernt werden müssen.
Typische Anwendungsfälle sind:
Oft wird KMF erst während der Bauarbeiten entdeckt. In diesen Fällen ist eine fachgerechte Bewertung der Situation erforderlich.
Beim Ausbau alter Mineralwolle können lungengängige Faserstäube freigesetzt werden. Diese Fasern können Haut, Augen und Atemwege reizen.
Besonders problematisch ist die unkontrollierte Verteilung von Fasern innerhalb eines Gebäudes. Bereits geringe Luftbewegungen können dazu führen, dass sich freigesetzte Fasern in angrenzenden Räumen verteilen.
Deshalb sind geeignete Schutzmaßnahmen, staubarme Arbeitsverfahren und eine gründliche Feinreinigung unverzichtbar.
Durch unsere tägliche Arbeit im Bereich der Schimmelsanierung, Wasserschadensanierung und Gefahrstoffsanierung verfügen wir über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit belasteten Baustoffen und kontaminierten Bereichen. Sämtliche Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften sowie der Anforderungen der TRGS 521.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Vermeidung von Staubverschleppungen, den Schutz angrenzender Bereiche sowie die Minimierung von Belastungen für Bewohner, Nutzer und Handwerker während der gesamten Sanierungsmaßnahme. Hierzu kommen geeignete Abschottungen, persönliche Schutzausrüstung sowie staubarme Arbeitsverfahren zum Einsatz.
Auf Wunsch dokumentieren wir die einzelnen Arbeitsschritte sowie die fachgerechte Entsorgung der ausgebauten Materialien. Dadurch erhalten Auftraggeber eine nachvollziehbare und transparente Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen.
Neben der KMF-Sanierung übernehmen wir auf Wunsch auch Entkernungsarbeiten, Schimmelsanierungen, Feinreinigungen nach UBA-Empfehlungen, Wiederherstellungsarbeiten sowie die komplette Wasserschadensanierung. Dadurch erhalten Sie sämtliche Leistungen aus einer Hand und profitieren von einer abgestimmten und effizienten Projektabwicklung.
Ältere Mineralwollen können bei Bearbeitung Faserstäube freisetzen und sollten deshalb fachgerecht behandelt werden.
Ja. KMF darf nicht wie gewöhnlicher Bauschutt entsorgt werden und unterliegt besonderen Entsorgungsanforderungen.
Bei älteren Dämmstoffen sollten die Risiken sowie die geltenden Vorschriften sorgfältig berücksichtigt werden. Eine fachgerechte Ausführung durch einen Fachbetrieb ist in vielen Fällen sinnvoll.
Die Kosten richten sich nach Umfang, Zugänglichkeit, Schutzmaßnahmen und Entsorgungsaufwand. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
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